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Eliane Müller

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Do  23.03.2017

Bettye LaVette

(USA) Soul

 

Vorverkauf: CHF 50.00
Abendkasse: CHF 55.00


Türöffnung: 19:30
Konzertbeginn: 21:00


Von ihren Fans wird sie „Lady des Soul“ genannt. Sie selbst sieht sich einfach nur als jemand, der Rhythm ,n’ Blues singt. „Das ist, was ich bin, Baby!“, sagt Bettye LaVette. Seit 54 Jahren steht sie auf der Bühne, am 29. Januar 2016 ist sie 70 Jahre alt geworden.

 

Sie besitzt eine der ausdrucksstärksten und emotionalsten Stimmen im Soul, und dennoch blieb ihr der kommerzielle Erfolg viele Jahrzehnte verwehrt: Bettye LaVette wird bereits als Jugendliche entdeckt, in ihrer musikalischen Karriere folgen viele Höhen und Tiefen. Inzwischen hat Bettye den Durchbruch geschafft. In den vergangenen Jahren wurde sie für ihre jüngsten Alben mit mehreren Preisen ausgezeichnet, sie trat beim Wahlsieg Barak Obamas vor mehr als 400’000 Menschen auf.

 

Nach zwei Grammy-nominierten Alben meldete sich Bettye LaVette Anfang 2015 mit dem Album "Worthy" zurück und wurde für einen weiteren Grammy nominiert. Auf "Worthy" interpretiert sie Songs bekannter Songschreiber wie Mick Jagger, Keith Richards, Bob Dylan, John Lennon oder Paul McCartney. Ihre Stimme beinhaltet das ganze Spektrum von sanft bis wild. Eine einzigartige Soul-Queen!

 

 

Stolz und Verzweiflung liegen in dieser Stimme nahe beieinander, überlagern sich zuweilen. Dazu kommt LaVettes beredte Gestikulation, die die Spannung ins schier Unerträgliche steigert, ehe sie mit bebender Stimme das Drama auflöst. Das Wimmern eines Keyboards, bei aller Sanftheit bedrohlich, geleitet in die Tragödie. Die zierliche Person in der Bühnenmitte proklamiert noch rasch: "Joe schrieb diesen Song, ich aber singe ihn viel, viel besser" - und man ist mitten drin, im bitteren Bekenntnis einer verfahrenen Liebe. Bettye LaVette zelebriert mit Gift und Weisheit jede Nuance des von Joe Simon zu Beginn der Siebziger komponierten "Your Time To Cry". Ihr raues Organ, dessen bitterer Grundton im weiblichen Soulgesang einzigartig ist, gerät in Glut, bricht dazwischen unvermittelt ab, als hätte das harte Leben Kerben in ihren Stimmbändern hinterlassen. Ausweg aus der Liebeshölle? Feuer mit Feuer bekämpfen. Ergo wird dem, der so viel Leiden verursachte, ein emotionales Brandmal gesetzt: Mit dem lapidaren "Now it's your turn to cry" fällt die Tür letztlich von aussen zu. 

 

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